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NACHRUF Pfarrer Christoph Kowalski

In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser ehemaliger Pfarrer Christoph Kowalski nach schwerem Leiden im 43. Priesterjahr von Gott in die ewige Heimat gerufen wurde.

„Nicht ich habe Gott gewählt, sondern Gott hat mich erwählt“, erklärte Christoph Kowalski bei der Festmesse seines 40-jährigen Priesterjubiläums. Er war voll von Dankbarkeit, Demut und Freude, diese Berufung ausüben zu dürfen. Vehement setzte er sich für die Heiligen Messen ein. Unter seiner Leitung wurden erstmals die Gottesdienste zum Nationalfeiertag und die Kinderosterfeier für Familien am Karsamstag und auch die Heilige Messe bei der Kinderweihnacht am Nachmittag des Heiligen Abend gefeiert. Seine tiefe Verbundenheit mit den Gläubigen und die Liebe zu seiner Pfarre waren immer spürbar. Sein großes Vertrauen zum Herrn hat ihn durch manche Höhen und Tiefen in seinem Leben geführt.

In einer seiner Predigten sagte er einmal: „Wenn ich sterbe, was kann mir besseres passieren, ich gehe zum Vater.“ Das war sein tiefer Glaube.

Sein Werdegang: Krzysztof Kowalski wurde am 5. Jänner 1959 geboren. 1977 trat er ins Priesterseminar der Erzdiözese Wroclaw ein, er wurde am 21. Mai 1983 zum Priester geweiht. 2006 erfolgte seine Aufnahme in den Seelsorgedienst der Diözese St. Pölten. Zunächst wurde er zum Kaplan in Tulln und Langenrohr bestellt. Ein Jahr später wurde er Moderator von Grossgöttfritz und Niedernondorf. Mit 15. März 2010 wurde er in die Diözese St. Pölten inkardiniert. In der Pfarre Tulln St.Stephan wirkte er als Pfarrer von August 2015 bis zu seiner krankheitsbedingten Übernahme in den dauernden Ruhestand am 28. Februar 2026.

Wir beten für den Verstorbenen am Sonntag, 31. Mai, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Stephan.

Das Heilige Requiem feiern wir am Montag, 1. Juni, 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Stephan.

 

 

Die Parte des Verstorbenen und die Pressemitteilung sind unter folgendem Link abrufbar: Mag. Krzysztof Kowalski verstorben